VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kasachstan – Vor der Straße ist nach der Straße

Seit der Stadt Aktöbe liegen knapp 800 Kilometer Autofahrt hinter uns. Der erste Streckenabschnitt auf der Straße M 32 ist gut befahrbar und ähnelt der deutschen Autobahnqualität. Nur die Kulisse ist hier anders.

Ich sehe wenige Bäume, ausgetrockene Seen, kaum wahrnehmbare Kurven der Straße und der Verkehr hält sich ebenso in Grenzen. Ich werde müde durch die monotone Landschaft. Aber besser so, als die zwischenzeitliche Umleitung von der Straße A22 aus, die entlang der Grenze zu Russland führt. Rund 100 Kilometer hält die Umleitung über holprige und staubige Erdpisten an. Nach neun Stunden reiner Fahrtzeit erreichen wir dann endlich unsere Unterkunft in Kostonai.

Von hier aus eine Stunde entfernt wohnt Anuar Razmanov mit seiner Familie. Seit einem dreiviertel Jahr stehe ich mit Anuar über die russischen Plattform Odnoklassniki im Kontakt. Von meinem ehemaligen Kommilitonen, der selbst aus Kasachstan kommt, hatte ich Anuars Kontakt erhalten. Umso spannender ist es, ihn jetzt endlich persönlich kennenzulernen. Zwei Drehtage sind mit ihm geplant.

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Die Zeit mit Anuar vergeht schneller als gedacht. Der 24 Jährige zeigt uns, wo und wie er lebt. Erzählt uns von seiner Arbeit bei einer Bank und stellt uns seine Familie vor. Thomas, unser Übersetzer Vitaly und ich werden von seinen Eltern zum Pelmeni essen und Tschai trinken eingeladen. Zwei Stunden dürfen wir in ihrem gemeinsamen Zuhause bleiben. Zwei Stunden, in der ich viel Herzlichkeit erfahren darf. Am liebsten hätte mich wohl der Vater Kasym, als seine Schwiegertochter da behalten. Kasym ist 64 Jahre alt und seit einem Jahr in Rente. Er drückt mir sein Telefon in meiner Hand, sein deutscher Freund aus Neu-Ulm ist am Hörer. Guten Abend, soll ich sagen! “Guten Abend”. Kasym lacht. Aufmerksam gießt uns währenddessen die Mutter Scholpan köstlichen Tee mit Milch nach. Ich genieße den freundlichen Empfang und schließe die Familie schnell in mein Herzen! Am nächsten Tag zeigt uns Vater Kasym sein ehemaliges Büro. Mit einem Kuss auf meiner Wange verabschiedet er sich herzlich von mir und sagt, dass ich bald wieder kommen soll.

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Wir fahren weiter zu dem Krankenhaus, in dem Anuars Mutter Scholpan arbeitet. Seit zwei Jahren ist sie hier angestellt und führt medizinische Moorbehandlungen gegen Gelenkschmerzen durch. Während Thomas Aufnahmen von ihr bei der Arbeit macht, wechsel ich ein paar Worte mit Anuar. Leider beherrsche ich nicht mehr so gut Russisch und er kein Englisch. Aber verständigen können wir uns trotzdem irgendwie. Am Ende läuft es auch auf Fußball hinaus. Ich frage ihn, ob er den BVB kennt. Er schmunzelt, na klar! Aber sein Lieblingsverein ist der FC Zenit St. Petersburg.  Dann kommen wir zum Thema Familie. Ich habe großen Respekt gegenüber Anuar, dass er seine Familie in einem so hohen Maß unterstützt und wertschätzt, wie es manch einer heutzutage längst nicht mehr macht. Er ist vor allem stolz auf seine Eltern und das sehe ich ihn auch an! Es gehört einfach zur kasachischen Tradition, dass er sich, als Jüngster in der Familie um sie kümmert. An dieser Stelle noch einmal ein großer Dank an die Familie Ramazanov!

Zu schnell ist die Zeit in Rudniy vergangen. Morgen folgen die nächsten 460 km Asphalt…

Samantha M. Günther ist Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kasachstan – Aralsk – Eine Frage der Perspektive

Knapp 300 Kilometer liegen wieder hinter uns. Wir sind in Aralsk, in der Stadt, die einst am Aralsee lag. Viel konnten wir über das langsame Verschwinden des Sees bei unseren Recherchearbeiten lesen, aber dafür nur wenig über die Menschen in der Stadt selbst erfahren.

Meist nur ein paar Fotos vom Bahnhof, von einer alten Fischfabrik und verschiedenen Schiffwracks. Außerdem soll es ein Hotel in der knapp 30 000 Einwohnerstadt geben. Eine Unterkunft, die wenn man nach den Internetfotos gehen würde, hygienetechnisch eine Herausforderung werden könnte. Ich stelle mich einfach auf zwei abenteuerliche Nächte ein. Doch ist es wirklich so? Mein erster Eindruck von Aralsk, hier herrscht ein lebendiger Alltag. Meiner Meinung nach, sogar noch mehr, als in Baikonur. Baikonur bleibt mir mit trüben Wohnblocks und ungepflegten Parks in Erinnerung. Doch hier in Aralsk gibt es farbige Dächer und Eingangstore. Befahrbare Straßen. LED-Ampeln. Für mich heißt Verkommenheit etwas anderes. Wir fahren an zwei kleinen Hotels vorbei. Dass eine etwas neuer, dass andere schon älter. Aber keins von Beiden ist unseres. Also gibt es doch nicht nur ein Hotel in dieser Stadt, wie es in den meisten Reiseberichten stand. Ich lese das Schild „Hotel ARAL“. Von außen sieht das Gebäude etwas unscheinbar aus. Nach einem typischen Wohnblock, dass an die Zeit der alten Sowjetunion erinnert.

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Wir erhalten unsere Schlüssel und bringen unser Gepäck in die Zimmer. Groß sind sie, sauber und gepflegt. Es sind zwei Zimmer der Kategorie „Lux“ für umgerechnet 30 Euro pro Nacht und Zimmer. Jeweils ein Schlafzimmer, Bad und Arbeitszimmer. Wir haben Glück, denn das Hotel besitzt nur zwei Zimmer davon. Liebevoll sind die Betten hergerichtet. Oben darauf liegen fein zusammengelegt die frisch gewaschenen Handtücher. Ich bin über das einfache aber saubere Bad positiv überrascht. Zwei Welten treffen für mich hier aufeinander. Die Welt, in dem das Hotel negativ im Internet repräsentiert wird und die, welche ich gerade erleben darf. Sogar neue Fenster haben sie eingebaut. Im ganzen Haus, nicht nur in meinem Zimmer. Auch der Teppich ist gepflegt und die Gardinen sind sauber. Es lässt sich einfach hier angenehm arbeiten. Dies ist keine Werbung für die Unterkunft, sondern nur eine kurze Hommage. Es ist nur fair der alten Besitzerin des Hotels gegenüber, die täglich alle alten Räume pflegt und sauber hält. Dies nur kurz aus meiner Sicht und meiner subjektiven Perspektive. Und das gilt übrigens auch für die anderen Zimmer des Hotels, die kleiner sind. Aber sauber sind sie alle.

Samantha M. Günther ist Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kasachstan – Wenige Worte zu wenigen Drehmöglichkeiten

 

Samantha M. Günther Meine Vorfreude auf Baikonur war groß. Denn wer hat schon mal die Chance einen Ort zu sehen, in dem Kosmonauten zu Helden der Raumfahrtgeschichte wurden. Es ist ein Platz mit viel Glanz der Vergangenheit.

Als ich meinen Großeltern beim letzten Telefonat erzählte, dass wir auch in Baikonur drehen werden, warfen sie mir euphorisch die Namen Sigmund Jähn und Thomas Richter durch den Telefonhörer. Ich kann nicht sagen, dass ich große Erwartungen hatte. Gerne lasse ich die Dinge auf mich zukommen. Aber manchmal kann man gegen Vorstellungskraft nichts machen. Umso mehr war es enttäuschend für mich, dass wir bei keiner der über 14 Startrampen filmen durften. Vor ein zwei Tagen hieß es noch, es wäre kein Problem. Doch heute dürfen wir nur im Museum der Raumfahrtgeschichte von Baikonur drehen. Hier spüre ich das erste Mal selbst, was Sanktionen für Folgen haben können. Folgen, mit Einfluss auf die Arbeit von Journalisten. Aufgrund der angespannten politischen Situation zwischen der EU und Russland, darf derzeit kein ausländischer Journalist eine der Startrampen filmen…

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Dennoch haben Thomas und ich das Beste aus dieser enttäuschenden Situation gemacht. Für Thomas ist so ein Moment nichts Neues. Es kann sich immer wieder etwas auf einer Expeditionsreise ändern. Und auch nicht immer sind politische Vorgänge die Ursache hierfür. Es gibt eine Route, aber nicht immer mit sicheren Geschichten. Und auch die Strecke ändert sich manches Mal. Man muss immer flexibel bleiben. Das ist Dokumentation. Geschichten sterben und Geschichten kommen. Ein wichtiger Punkt, den ich mitnehmen werde!

Samantha M. Günther ist Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kasachstan – Old Harry Potter & Hermine in Kyzylorda

Nach den eindrucksvollen Drehtagen in Almaty geht es für Thomas, unserem Übersetzer Vitaly und mich in die 1160 Kilometer entfernte Stadt Kyzylorda. 42 Grad heiß ist es und 14 Stunden lang dauert unsere Autofahrt, bis sich das Stadttor vor uns offenbart.

Mein Blick wandert von links nach rechts. Weit und breit kann ich noch immer keine Reisfelder entdecken. Laut unseren Recherchen wird hier Reis in riesigen Mengen angebaut. Stattdessen sehe ich Wohnhäuser, Restaurants, Supermärkte, einfach ein ganz typisches kasachisches Stadtleben. Wo sind die Reisfelder? Wir checken in unsere Unterkunft ein. Ich spüre die lange Autofahrt in meinen Beinen und die Müdigkeit in meinen Augen. Dabei ist Thomas die ganze Zeit der Fahrer. Ich kann erahnen, wie kaputt er sich fühlen muss. Während wir das Abendessen bezahlen, erwähnt es die Kellnerin das erste Mal. Thomas und ich sehen aus, wie zwei Schauspieler aus einem bekannten Kinofilm. Ob wir nicht Harry Potter kennen. Ich sehe aus, wie Hermine. Und Thomas mit seiner Brille, wie Harry Potter, nur etwas älter. Ich muss lachen, denn meine Freunde würden mich wohl optisch kaum mit Hermine vergleichen. Ich denke mir, dass wird wohl ein einmaliger Vergleich bleiben.

Es ist 10:00 Uhr, als uns am nächsten Morgen die PR Managerin Naserke Zhussipali von der Reisproduktionsfirma Abzal & Company empfängt. Nach einem Vorgespräch mit dem Direktor Abzal Yeraliev zeigt Naserke uns die zwei Reisfabriken. Rund 300 Arbeiter sind hier beschäftigt. Ausführlich und freundlich erklärt uns die 23-Jährige die einzelnen Herstellungsprozesse. Es ist 12 Uhr, als das Thermometer drückende 43 Grad anzeigt. Wir treffen auf Marat Sarsenbayev, einem Mitgründer der Firma, der uns zum Mittagessen einlädt. Eine Absage duldet er nicht. Es ist ihm, der selbst schon mehrmals in Deutschland eingeladen wurde, eine Ehre. Während wir die traditionellen Speisen von Kasachstan probieren, mustern seine braunen Augen mich. Kurz darauf spricht er zu Naserke. Mit einem breiten Lächeln erzählt sie mir, dass ich seiner Meinung nach einer Schauspielerin ähnle. Hermine, aus dem Film Harry Potter. Ich muss schmunzeln.

Weiter geht es zu den 40 Minuten entfernten Reisfeldern bei Besaryk Village. Hier sind sie, die besagten 60 000 Hektar Reisfelder. Reis bis zum Horizont. Reis vor allem für Kasachstan, Russland, Usbekistan , Tadschikistan, Turkmenistan und Kirgistan. Beeindruckende Bilder, die wir mit der Kamera festhalten. Dann treffen wir noch ein letztes Mal für ein Interview auf Direktor Abzal. Bei der Verabschiedung drückt er meine Hand und spricht auf Kasachisch zu mir: “Auf Wiedersehen, Samantha. Auf Wiedersehen Hermine!“
Danke Abzal, Marat und Naserke für Euren freundlichen Empfang in Eurer Stadt und Firma. Kyzylorda wird mir gut in Erinnerung bleiben!

Samantha M. Günther ist Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kasachstan – Ein Beginn mit viel Gänsehaut

Eine Woche nach unserem Abflug vom Münchener Flughafen versuche ich, die vielseitigen Eindrücke der letzten Tage hier in Almaty zu erfassen. Nach 7,5 Stunden Flug mit 5500 km fühlen sich meine ersten Schritte und Atemzüge auf kasachischen Boden mehr als nur gut an.

Es ist sechs Uhr, als wir landen. Die Nacht im Flieger war kurz, denn nach deutscher Zeit wäre es jetzt erst zwei Uhr.Tief steht die Morgensonne über die 1,5 Millionen Einwohner Stadt Almaty. Noch zeigt das Thermometer 22 Grad an. Am Nachmittag werden es 33 Grad sein. Freundlich werden wir von den Dolmetschern Igor und Vitaly mit dem Schild in den Händen “Thomas Junker” am Airport empfangen. Während der Fahrt in die Stadt zu unserer Unterkunft, verfliegt meine Müdigkeit. Links von uns ziehen die Berge vom Transili-Alatau und rechts die ersten Hochhäuser vorbei. Ich realisiere, jetzt gehen sie endlich los, unsere Dreharbeiten für die Dokumentation Tschai, Pelmeni und Nomaden. Wie werden wohl die Menschen, die wir bisher aus unseren Recherchearbeiten kennen, in Wirklichkeit sein?

Doch Geduld ist gefragt. Erst einmal ein Gespür für die Stadt entwickeln. Dabei scheint diese Woche hier mehrmals die Zeit stillzustehen. Ich spreche aber nicht nur von Situationen, wie das Warten darauf, dass wir unser Expeditionsauto vom Zoll abholen können. Auch nicht davon, als wir mit der gezogenen Nummer an der 30 Minuten Warteschlange stehen, um eine hier gültige SIM-Karte für das Handy zu kaufen. Oder von den mit großen und teuren Autos überfüllten Straßen hier. Nein! Ich meine vor allem die überwältigenden Eindrücke, auf denen wir bei unseren bisherigen Dreharbeiten gestoßen sind. Die Zeit scheint stillzustehen, als ich im Skigebiet Shymbulak in der Gondel sitze und sich vor mir die Gletscher in den Bergen offenbaren. Als der Jurtenkonstrukteur Senbek Oshakbaev mit Stolz und Ausführlichkeit uns seine Arbeit zeigt. Bestes Beispiel ist auch der Drehtag in der Moschee Amankulov Ata, wo ich, obwohl ich eine Frau bin, den Männern beim Gebet zuschauen darf. Ein für mich persönlich nahegehender Moment mit Gänsehautfaktor! Wer weiß, ob das jemals wieder ein Imam auf dieser Welt mir gewähren wird. Die Zeit scheint stillzustehen, als ich das erste Mal in meinem Leben einen dreistufigen Kehlkopfgesang zuhören bekomme. Und ich könnte noch viele weitere Momente hier aufzählen.

Für mich persönlich ist es nicht nur meine erste große Expeditionsreise gemeinsam mit Thomas, sondern auch die erste Tour durch Kasachstan. Vieles erinnert mich hier an meinem Aufenthalt in der russischen Stadt Tomsk, der drei Jahre zurückliegt. Die einzelnen Gebäude, die noch von der alten Sowjetunion erhalten geblieben sind, die Denkmäler für die gefallenen Soldaten im 1. und 2. Weltkrieg und das Fahren riesiger Limousinen bei einer Hochzeitsfeier. Besonders freue ich mich darüber, dass meine Russischkenntnisse noch nicht ganz eingerostet sind. Das Verstehen geht noch ganz gut, nur das Sprechen fällt mir leider nicht mehr so einfach. Nun, die erste Drehwoche in Almaty ist geprägt von unvergesslichen Highlights. Ich hoffe, es werden weitere eindrucksvolle Drehmomente in denen die Zeit stillstehen zu scheint folgen, wenn nicht kann ich noch lange von den bisherigen Eindrücken zehren.

Samantha M. Günther ist in Kasachstan Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal -Bergführer und Kinder

Ein Schulausflug der ungewöhnlichen Art: Fernab von Mathe und Deutsch ging es für die Kinder der Volksschule Feichten am vergangenen Freitag beim Fernergries steil hinauf. An ihrer Seite die Kaunertaler Berg- und Skiführer. Fünf Stunden voller Spaß, Mut und Leidenschaft.

Erstaunlich ist es schon, mit welcher Leichtigkeit jetzt Emma den Fels hochklettert. Eigentlich wollte die junge Schülerin gar nicht. Höhenangst hat sie. Und von hier unten schaut das auch ganz schön schwierig aus. Ein Glück, dass Bergführer Sepp Praxmarer dabei ist. Der Mann mit grauem Haar, der von den Kindern „Seppl“ genannt wird, macht ihr Mut, sich zu überwinden. Er passt auf, dass ihr nichts passiert. Und siehe da, es dauert nicht lange und Emma kann nicht mehr genug kriegen. Auf und ab. Und dann gleich noch mal. So, wie auch die anderen Schüler.

Es ist 10 Uhr, als die Kinder mit ihren Eltern zum Fernergries kommen. Aufgeregt sind die Schüler und voller Tatendrang. Das Wetter könnte kaum besser sein. Eine angenehme Sommerbrise weht. Lieber noch schnell die Sonnencreme auftragen, denn die Sonne kann auf 1940 Höhenmeter tückisch werden. Dann geht es los. Die Bergführer Simon Moest, Matthias Ragg, Sepp Praxmarer und Andreas Penz  richten den Kindern ihre Kletterausrüstung. Auch sie haben gute Laune mitgebracht. „Es ist schön, wenn die Kinder das Klettern schon in jungen Jahren mal erfahren dürfen“, erzählt uns Matthias im Interview mit breitem Lächeln. Für Kollege Simon ist es eine schöne Abwechslung zum Berufsalltag: „Sie sind draußen in der Natur und sie haben einfach so viel Freude dabei. Mit Kindern ist es speziell. Es ist alles ein bisschen spielerischer.“ Es ist ein Genuss für den 37-Jährigen, die Kinder zu motivieren und zu beobachten, wie sie ihre Höhenangst erfolgreich überwinden. Für ein paar Schüler ist es heute ihr erstes Kletterabenteuer.  Drei Kletterseile mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen schlängeln sich am Felsen entlang. Auch einige Eltern und Lehrer lassen es sich nicht nehmen, einmal hochzuklettern. Den Kindern gefällt es, wenn sie schneller als Mama oben sind. Unsere Kamera bekommt heute besonders viele strahlende Augen zu sehen.

Um 13 Uhr heißt es erst einmal Kraft tanken. Die Gruppe versammelt sich um das Lagerfeuer, das Bergführer Andreas vorbereitet hat. Auch er genießt den heutigen Tag: „Da sieht man wieder, was die Kinder für eine riesige Gaudi haben. Ein Feuer, ein Stöckl und eine Wurst dran.“ Gemeinsam stärkt sich die Gruppe, denn vor ihnen liegt noch der „Holderli Seppl” Klettersteig. Aber davor wird noch das richtige Einhängen geübt. „Jetzt haben wir ziemlich viele Kinder auf dem Klettersteig. Wir werden uns ein bisschen aufteilen. Dass man immer zwei Kinder vorneweg hat und zwei Kinder danach“, erklärt uns Andreas. Dann geht es auf zum Einstieg, der über geschliffenen Gletscher-Glimmer-Gneis beim imposanten Wasserfall Rifflbach verläuft. Geklettert wird direkt am Wasserverlauf. Zwei Hängebrücken müssen die Kinder auf der Strecke überqueren. Keine einfache Route. Aber die Mehrheit der Gruppe hat genug Selbstvertrauen geschöpft, um sich dieser Herausforderung zu stellen. Und nach einer gefühlten halben Stunde haben sie es auch alle geschafft. Die Schüler sind stolz auf sich. Aber auch ein bisschen traurig, da der heutige Klettertag schon wieder vorbei ist. Es wird wohl bei Einigen nicht das letzte Kletterabenteuer gewesen sein.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal – Eine Frau über dem Horizont

Getrieben von Wanderlust und Herausforderungen. Unermüdlich mit jugendlicher Neugierde. Die Weltmeisterin und Paralympicsiegerin im Monoskifahren Gerda Pamler saugt die Momente ihres Lebens leidenschaftlich in sich auf. Augenblicke des Daseins, von denen viele aus den letzten 28 Jahren Monoskikursen im Kaunertal stammen. Und die 57 jährige Münchnerin ist noch längst nicht fertig mit ihrer Sammlung von Abenteuern.

Es war ein sonniger Dienstag, um 10:00 Uhr, als wir Gerda Pamler zu der neuen und barrierefreien Aussichtsplattform „Adlerblick“ begleiten dürfen. Eine Plattform die auf einer über 100 Meter hohen Felswand oberhalb von Feichten im Kaunertal errichtet wurde. Kurve für Kurve arbeitet sich Produzent Charly Hafele mit dem Transporter über den steinigen Weg hoch. Mit am Bord Thomas, Gerda und ich. Vorbei rauscht der Duft von Zirbenbäumen, umringt vom Klang der Vögel. Gerdas Augen beginnen durch ihre Brille zu strahlen. Der warme Sommerwind weht durch ihr kurzes, graues Haar und ihre Mundwinkel richten sich zu einem ansteckenden Lächeln auf. Seit über 28 Jahren besucht die taffe Rollstuhlfahrerin das Kaunertal. Eigentlich ist Gerda nur im Winter hier, wenn sie Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen mit Handicap, das Monoskifahren im Gletscherskigebiet beibringt. Das Tal in sommerlicher Bemalung hat sie dagegen bisher nur selten gesehen.

Wer sich auf Klischees über Rollstuhlfahrer beruft, würde keine Sekunde auf die Idee kommen, dass Gerda einen Dschungelbesuch in Südamerika hinter sich hat, die Aussicht vom Machu Picchu genoss, Wasserski sehr erfolgreich und weltrekordhaltig fährt oder sich diesen Sommer an der Küste von Teneriffa auf einem Surfbrett schnallen lässt. Hürden im Alltag beeindrucken die 57 Jährige nur wenig. Ihr innerer Drang nimmt eher noch Anlauf, um diese zu bezwingen. Bewusst eigene Grenzen zu spüren. Physisch und psychisch über sich hinauszuwachsen. Immer getrieben vom Gefühl, etwas Neues zu lernen. Eine beeindruckende Einstellung zum Leben hat sie, von der man eigentlich etwas für sich selbst mitnehmen kann.

Geboren wurde die lebensfrohe Frau am 1. März 1958 im oberpfälzischen Zangenstein. Mit 16 Jahren zieht sie zu ihrer Tante nach München und wird Verwaltungsangestellte bei der Tierärztekammer. 1986 wird das Leben von Pamler durch einen Unfall, bei dem sie durch einen Vorwärtssalto einen Rückenwirbel bricht, in eine andere Richtung gelenkt. Nach einer siebenmonatigen Reha in Murnau, einen Wohnungsumzug und die Überwindung an einem Monoskikurs im Kaunertal teilzunehmen, entwickelt sie sich nach und nach zu einer Spitzensportlerin.

Ihre Leidenschaft für den Wintersport festigt sich wiederkehrend. Fast zwei Jahre lang ist sie die einzige Monoskirennfahrerin Europas, fährt bei den Männern mit. Zehn Jahre Leistungssport folgen, in denen sie Erfolge 1996 bei der Weltmeisterschaft in Lech am Arlberg, bei den Winterparalympics 1992 in Albertville und 1994 in Lillehammer sowie als Weltmeisterin Wasserski im Springen und Weltrekordlerin Wasserski im Slalom erzielte. Danach konzentriert sich die Sportlerin des Jahres 2000 des „Deutschen Rollstuhlsportverbandes e.V.“, immer mehr auf die Nachwuchsförderung für den Deutschen und Österreichischen Behinderten-Sportverband. Aktiv bringt sie Menschen mit körperlichen Einschränkungen das Monoski- und Wasserskifahren näher. Deshalb wurde Gerda Pamler mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Unser Transporter hält. Wir sind da. Nur noch ein paar Hundert Meter trennen uns von einem traumhaften Bergpanorama. Gerda fährt entspannt den barrierefreien Weg zur Aussichtsplattform entlang. Dort angekommen genießt die Abenteuerin den Moment und erzählt uns darauf, was das Kaunertal aus ihrer Sicht, so besonders macht:

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal – Kreative Mammutarbeit in der Schnitthöhle

Es ist einer der außergewöhnlichsten Filme für Thomas Junker und Torsten Zürn. Nach 14 Jahren gemeinsamer Arbeit folgt nun ein zweijähriges Mammutprojekt mit über sechs Terabyte Rohmaterial.  Ein Jahr im Kaunertal – Nacht & Heint: ein 90-minütiger Herzblutfilm, der in die erste Schnittphase geht.

Weiter geht es für Thomas und Torsten! Eine Dokumentation schneiden. Für die langjährigen Arbeitskollegen und Freunde eigentlich nichts Neues. Dennoch bleibt das Filmprojekt Ein Jahr im Kaunertal – Nacht & Heint mit seiner inhaltlichen Intensivität, Anzahl der Drehtage und technischen Datenmenge, eine Herausforderung für das Schnittplatz-Duo. Viele spannende Bilder und emotionale Zeitzeugengespräche haben sich innerhalb der letzten 17 Monate angesammelt. Zu gut wissen die Beiden, beispielsweise durch ihren alljährlichen Schnitt der Auslandsdokumentation „Thomas Junker unterwegs“ (MDR), dass eine klare Strukturierung des Drehmaterials, Gold wert ist. Im November 2014 holt sich unser Schnittmeister Torsten einen ersten Projektüberblick. Gemeinsam besprechen wir, wie sich der Feinschnitt bestmöglichst vorbereiten lässt.

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Das Neujahrskonzert, mehrere Drehtage im Gletscherskigebiet, das Osterfest und viele neue Interviews im Kaunertal liegen seitdem schon wieder hinter uns. Für einen reibungslosen Feinschnitt definierten Thomas und ich ein präziseres Ordnersystem im Schnittprojekt. Eine übersichtliche Struktur, mit der unser Cutter Torsten besser arbeiten kann. Als Basis dient immer wieder unser Schnittbuch, das Thomas fortlaufend verfeinert. Hauptbestandteil ist die Dramaturgie – bestehend u.a. aus vielen Interviewsequenzen, dem Sprechertext, den Schnittbildern und wichtigen Bemerkungen zur Musik von seinem Komponisten Peter Eichstädt. Es ist sagenhaft, wie viele Stunden wir bisher für die Verfeinerung des Schnittbuches und die Schnittvorbereitung investiert haben. Eigentlich reden wir hier nicht über Stunden, Tage oder Wochen, sondern Monate.

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Am  11. Mai war es so weit. Die stetige Vorbereitung rentiert sich nun. Das Material liegt für Torsten sortiert und übersichtlich bereit, sodass er beispielsweise einen ausgewählten Satz, zu einem Themenabschnitt, schnell in einem einstündigen Interview finden kann. Endlich kann die erste Feinschnittphase der Dokumentation beginnen. Das Ziel: 45 Minuten, in 5 Tagen schneiden. Als ich das Ergebnis nach diesem Zeitlimit sehe, wächst damit mein Gefühl, dass sich bisher jede investierte Sekunde für die Dokumentation gelohnt hat und auch noch weiterhin lohnen wird. Mit diesem motivierenden Gedanken freue ich mich schon auf die noch kommenden Drehwochen im Kaunertal!

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal – Unterwegs mit dem PistenBully

Es ist sein Traumjob: Wenn die Gäste nach einem Skitag auf dem Kaunertaler Gletscher in Richtung Heimat fahren, beginnt die Arbeit für den PistenBully Fahrer Marcel Schlatter. Schneetreiben, Nebel oder Alpenglühen – eine „Bürokulisse“, die von natürlicher Vielseitigkeit lebt.

Ich schiebe mir die Sonnenbrille zu Recht. Gute Laune hat heute die Sonne. Es ist Sonntag, 16 Uhr, Feierabend am Skilift, als die letzte Achtergondelbahn einfährt und ein weiterer Skitag auf dem Kaunertaler Gletscher zu Ende geht. 22 Pistenkilometer warten nun auf ihre Präparierung. Thomas ist gerade fertig mit seiner letzten Gondelaufnahme, als aus den Sonnenstrahlen ein PistenBully auf uns zu gefahren kommt. Ein mächtiges Fahrzeug mit breiten Fahrketten, die den Schnee fest unter sich zusammenpressen. Ausgerüstet mit Kamera und Stativ begrüßen wir Marcel Schlatter. Danach steigen wir bei bei den 30-Jährigen ein und begleiten ihn bei seinen heutigen Präparierungseinsatz. Gemeinsam fahren wir Richtung Karlesjoch, biegen vorher aber noch ab, auf die neue schwarze Piste, welche durch einen Tunnel führt.

Seit zehn Jahren präpariert Marcel die Pisten des Skigebietes. Man muss halt der Typ sein. Die Natur und Ruhe lieben, erklärt uns der in Fließ wohnende Landwirt. Mein Blick wandert über die vielen Kontrollknöpfe und die Steuerung, die er wahrscheinlich mit geschlossenen Augen bedienen könnte. Einen Führerschein braucht man nicht, um das Gerät zu bedienen, erzählt er uns. Es reicht eine Fahrzeugeinweisung. Was man aber vor allem braucht, ist die Leidenschaft für Technik. Er liebte schon als kleines Kind Maschinen. Das mag doch jeder Mann und das ist halt seine große Maschine, ergänzt er mit einem breiten Lächeln.

Meine Muskeln spannen sich an, denn der PistenBully dient eigentlich nur mit einem Fahrer- und Beifahrersitz. Auf der Ablage sitzend zwischen Marcel und Thomas, versuche ich mich daran festzuhalten. Jetzt geht es steil abwärts mit dem PistenBully. Vor uns eine Kulisse aus glühenden Bergkämmen und stehenden Skiliften. Umso lebendiger wirkt dagegen der Pistenschnee, der vom PistenBully aufgewirbelt wird. Ich höre das drehende Geräusch der Seilwinde, an dem Marcel das Fahrzeug befestigt hat. Eine Winde mit vier Tonnen Zugkraft, 1.050 Meter Seillänge und einem extrem robusten Getriebe. Der gesamte Windenaufbau ist auf einem Drehkranz montiert, der sich um 360° dreht. Das ist wirklich Technik, die begeistert! Früher, als es noch keine Seilwinde gab, mussten die PistenBully Fahrer einen zusätzlichen Umweg fahren, um wieder hoch zu kommen. Da ist heute das Hochziehen an Steilhängen durch die Seilwinde eine eindeutige Erleichterung, die sich in der Zeit und in den Kosten bemerkbar macht.

Über drei Stunden gibt uns Marcel einen Einblick in seine bemerkenswerte Arbeit, die noch lange nicht zu Ende ist. Meistens geht seine Schicht bis 2 Uhr. Kurz halte ich innen, als ich den traumhaften Ausblick vom Karlesjoch Richtung den Viertausender Piz Bernina sehe. Ein Horizont aus Bergkämme- und Gipfel, umrahmt vom warmen Alpenglühen. Marcel bringt es gut auf den Punkt. Er bekommt hier Landschaftsbilder zu sehen, die wir, der Gast und die Skifahrer normalerweise nur von Fotos kennen. Noch einmal ein großes Dankeschön für diese eindrucksvollen Naturbilder.

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VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal – Ehrenzeichen für Martin Frey

Martin Frey ist Chronist und Archivar der Gemeinde Kaunertal. Auf seinen enormen wissenschaftlichen Forschungen basieren die historischen Fakten der Dokumentation EIN JAHR IM KAUNERTAL – NACHT UND HEINT. Am 20. Februar 2015 wurde der Autor für besondere Verdienste vom Kaunertaler Gemeinderat im Kaunertal-Center mit dem Ehrenzeichen ausgezeichnet.

Martin Frey wurde in Stuttgart geboren und wohnt heute in Berlin. Seine Gattin Ria Frey lebt und arbeitet als Hauswirtschaftsleiterin und Qualitätsbeauftragte in einem Altenheim im Raum Köln. Der 61-jährige Martin ist Ministerialrat im Deutschen Bundestag und betreut dort den wichtigen Ausschuss für Arbeit und Soziales. Ihre gesamte Freizeit verbringt das Ehepaar gemeinsam seit über 20 Jahren im Kaunertal, wo sie sich den „Poschenhof“ in Nufels gekauft haben. Ein Bauernhaus in dem beide viel Liebe und Zeit investieren. Überall kann man die Holzarbeiten von Martin bewundern. Mein persönliches Highlight ist der selbst ausgebaute Weinkeller, ein Meisterwerk von Martin für seine Frau Ria. Sind die Beiden im Kaunertal, gibt es kaum einen Tag, an dem kein Einheimischer mit ihnen am Tisch sitzt, trinkt und plaudert. In der Nacht gibt es dann für den Mann mit grauer Haarpracht und Vollbart noch ein anderes Hobby. Eine Leidenschaft, das Arbeiten mit Archivmaterial und das Schreiben von historischen Büchern.

Auf 230 Buchseiten hat so beispielsweise Martin Frey die Geschichte der Schützenkompanie und der Feuerwehr im Kaunertal festgehalten. Diese Vereins-Chronik veröffentlichte er im vergangenen Jahr. Daraus entwickelte der Autor eine Fotoausstellung, die seit vergangenem Freitag eine Woche lang im Kaunertal-Center zu sehen ist. Ein umfangreiches und historisches Werk, das auf intensive Recherchearbeiten unter anderem im Landesarchiv beruht.

Ehrenzeichen Martin Frey1

Vieotagebuch Ehrenzeichen Martin Frey6

Doch auch schon in den Jahren zuvor bereicherte Frey die Gemeinde Kaunertal mit seiner unermüdlichen Archivarbeit. Bereits 2005 gab er eine umfassende Dokumentation über den Bau des Kaunerberger Hangkanals heraus. Chroniken über die Kaunertaler Musikkapelle und den Kaunertaler Alpintourismus folgten.

Vieotagebuch Ehrenzeichen Martin Frey2All das sind grandiose festgehaltene Kulturgüter, für die der Kaunertaler Gemeinderat, Martin Frey nun geehrt hat. Die Ehrung in Bewegtbild gibt es hier zu sehen: http://vimeopro.com/thomasjunker/ein-jahr-im-kaunertal

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