Backpacking in Kambodscha- 32 Stunden

Was macht man zwischen zwei AIDA Cruises Einsätzen? Natürlich Urlaub. In Deutschland zwei Monate zu bleiben reicht mir nicht. Also ziehen mein Arbeitskollege Jan und ich gemeinsam auf einen dreiwöchigen Backpacking-Trip. Wohin? Irgendwie kamen wir auf Kambodscha!

Die dunkle Geschichte der Khmer, der beeindruckende Tempelkomplex Angkor Wat und die Battambang Bambusbahn – das Land ist vielversprechend. Es ist Montag. Um 06:10 Uhr geht unser Flug ab Hamburg. 32 Stunden und vier Flugzeuge liegen vor uns, bevor wir Phnom Penh erreichen. Der erste Zwischenstopp ist Amsterdam. Aber sechs Stunden auf dem Flughafengelände mit Menschenmengen, überteuertem Essen und einfach nur Warten? Nicht mit uns! Also auf geht es zu einer kurzen Entdeckungstour in das Zentrum der niederländischen Hauptstadt. Zum Glück gibt es eine Direktverbindung zum Hauptbahnhof. Mit einem Tagesticket für 8,40 €  pro Person stehen wir am Gleis 1 mit hungrigen Mägen. Doch schon nach 15 Minuten Zugfahrt und ein paar Schritten sitzen wir vor frischgepressten Orangensaft, riesigen Pancakes und dem langersehnten Kaffee im Restaurant PANCAKES Amsterdam.

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Gestärkt ziehen wir weiter in Richtung Eye Filmmuseum. Beim Überqueren der Straßen fällt mir die alte Redewendung „Rot ist tot“ wieder ein. Von links und rechts, vorne und hinten, oben und unten! Überall Fahrradfahrer. Schafft man es diesen auszuweichen, findet man direkt gegenüber des Hauptbahnhofs die Fährstationen, die einen über das IJ führen. Der Countdown, der bei den einzelnen Haltestellen abläuft, dient zur Orientierung, wann die Boote ablegen. Dummerweise hat uns diese Situation in Kombination mit unserer Müdigkeit so überfordert, dass die Reaktion „Oh ein Countdown wir müssen einsteigen“ zur falschen Station geführt hat. Aber zum Glück ist die Benutzung der Fähre kostenlos, sodass ein zweiter Versuch schnell unternommen werden konnte. Nach fünf Minuten Fahrt stehen wir vor dem Eye Filmmuseum. Da die Ausstellung erst um 10:00 Uhr öffnet, gönnen wir uns noch einen Kaffee im Restaurant De Pont. Mit einem Ticket für zehn Euro pro Person tauchen wir ein in die Welt der Filmkunst. Ein paar Impressionen davon und was wir sonst noch erlebt haben, sieht man in folgendem Video:

Es ist 06:15 Uhr. Wir sind in Peking und atmen erste chinesische Luft ein. Der Rücken schmerzt, der Kopf brummt und im Mund macht sich ein Geschmack von der Klimaanlagenluft breit. Wenn man sich unter 72 Stunden im Land aufhält, benötigt man kein Visum. Erst in zehn Stunden geht der nächste Flieger nach Phnom Penh. Genügend Zeit für einen Besuch der chinesischen Mauer beim Abschnitt Mutianyu. Nach anderthalb Stunden Fahrt organisiert unser Taxifahrer Zeo die Eintrittskarten für Shuttlebus und Gondelfahrt.

Wie abgesprochen wartet Zeo am verabredeten Treffpunkt und bringt uns wieder zurück zum Flughafen. Nach sieben Stunden Flug und einem weiteren Umstieg am Guangzhou Airport erreichen wir endlich Phnom Penh. Es ist 23:30 Uhr.

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