Grand Cayman: Auf Tuchfühlung mit dem Stachelrochen

Graziös und geschmeidig gleiten die Stachelrochen an mir vorbei. Unser exotischer Schnorchelspot heute – eine Unterwassersanddüne in der Nähe von Stingray City auf Grand Cayman. Aufgrund der Strömung, in der sich die Fischreste einer Fischfabrik befinden, ist es eine beliebte Stelle der Meerestiere. Sie wirken harmlos aber auch ein bisschen einschüchternd. Sogar anfassen dürfen wir sie. Ganz weich und überhaupt nicht schleimig fühlen sich die rautenartigen Meerestiere an. Im Gegensatz zu den meisten Fischen haben Stachelrochen keine Schuppen, sondern eine raue Haut mit kleinsten Zähnchen.
Fast 20 Minuten wird ein Rochen von einem Guide gehalten, damit Touristen mit ihm ein Kussfoto ergattern können. Um die Attraktion risikofreier zu gestalten, verkürzte man seinen Giftstachel am Hinterleib. Denn wenn sich ein Stachelrochen bedroht fühlt, kann sein langer Giftstachel mit Widerhaken zu einer tödlichen Gefahr werden. Zugegeben: Es ist ein Erlebnis, mit einem Stachelrochen zu schwimmen. Dennoch hat die Tour für mich einen bitteren Beigeschmack.

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