Mittagspause in Baltimore

Heute sind wir in der 623-000-Einwohner-Stadt Baltimore. Während mein 1. TV Operator unseren Reisefilm Unvergessliche Momente für den morgigen Verkaufstag finalisiert, bleiben für mich drei Stunden, um an Land zu gehen. Zehn Minuten dauert die Fahrt mit dem Shuttlebus zum Zentrum der US-Großstadt im Staat Maryland. Baltimore – die Geburtsstadt des Musikers Frank Zappa. Zudem bekannt aus der amerikanischen Fernsehserie The Wire, die das Kriminalitätsproblem der Stadt aufgreift. Es dauert nicht lange, bis mich auf dem Weg vom Maryland Science Center zum Baltimore World Trade Center Obdachlose nach Geld und Essen bitten. Baltimore hat unter den US-amerikanischen Großstädten am stärksten mit Armut, Gewalt und Drogenabhängigkeit zu kämpfen. Manch einer erinnert sich vielleicht noch an den Fall vor einem Jahr von Freddy Gray, einen Afroamerikaner, der bei einer Festnahme in Baltimore so schwere Verletzungen zugezogen hat, dass er eine Woche später starb. Es folgten Monate der Proteste, der Wut und der Vorwürfe der Gewalt von Polizeibeamten gegen Schwarze.

Aber unser Busfahrer will uns die schönen Seiten der Stadt, die auch als Wiege der Dosenindustrie bekannt ist, zeigen. In der Stadt gibt es viele historische Gebäude und landesweit bekannte Denkmäler. Baltimore hat neben zwei großen Universitäten zahlreiche weitere Ausbildungseinrichtungen und Museen. Hier ein paar Impressionen aus der Stadt, die Inspirationsort für die amerikanische Nationalhymne war.

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