VOLONTARIAT BEI THOMAS JUNKER: Kaunertal – Nach dem Schnitt ist vor dem Schnitt

Fisch oder Fleisch? Tomate, Paprika, Salat – Zwiebel auch? Welche Zutaten geben einen Film die richtige Würze und Geschmack? Wie sollten sie am besten zubereitet werden? Ein kulinarischer Prozess, den ich in den letzten zwei Wochen erleben durfte und der Dokumentation EIN JAHR IM KAUNERTAL –NACHT & HEINT noch bevorsteht.

Es ist 8:00 Uhr. Herbstlich ist es. Thomas, Torsten und ich frühstücken gemeinsam. Dabei legen wir unser heutiges Schnittziel fest. Dann geht es mit einer Tasse Tee in dem 20-Quadratmeter Raum der Kreativität. „Ich habe da mal was vorbereitet“, beginnt Thomas und bringt Torsten sein Drehbuch-Rezept nahe. Darauf aufbauend geht es dann für beide ans Werk. Thomas steht nicht alleine am Herd. Denn diese Art von Kochen ist harte Arbeit. Sein Kochpartner ist der Schnittmeister Torsten Zürn, der schon seit 14 Jahren seine Dokumentationen schneidet. Die Stunden werden nicht gezählt. Wichtig ist unser persönliches Sendeminute-Ziel, was jeden Morgen gesetzt wird. Am Abend wird dann das am Tag gekochte in aller Ruhe verkostet. Mit vollem Magen wird eine Nacht darüber geschlafen und am nächsten Tag das Menü im Kochtopf weiter entwickelt. Entstanden ist ein 5-Gänge-Menü. Europas stolze Inseln am Ende der Welt heißt der neue MDR-5-Teiler à 25 Minuten. Ab dem 17. November, 19:50 Uhr, im MDR TV zu sehen.

Doch da ist noch mehr: Wir schreiben die dritte Woche, in der unser Schnittherd auf Hochtouren läuft. Auf dem Serviertablett über drei Terabyte EIN JAHR IM KAUNERTAL- NACHT UND HEINT, die sich in den letzten Monaten angesammelt haben. Und dabei wird es nicht bleiben. Ein ganzes Jahr mit vielen Drehtagen besteht uns noch bevor. Eine wichtige Notiz, die ich mitnehme: „Wer viel vorbereitet, wird belohnt.“ Unsere Aufgabe – eine Sortierung des Drehmaterials. Einen Überblick verschaffen, welche Zutaten zu welchem Gang geschmacklich passen. Hinzu kommt die Wichtigkeit der Kommunikation in unserer Küche. Jeder Koch muss auf dem gleichen Stand des Rezepts sein. Zu viel Salz oder Pfeffer könnte ansonsten das Menü ruinieren.

Am 24. November sind wir wieder im Kaunertal. Neue Delikatessen werden entdeckt und gedreht. Längst ist es ein anhaltender Prozess, bei dem man nicht mehr satt werden mag. Am Ende soll ja eine schmackhafte 90-minütige Dokumentation entstehen.

Samantha M. Günther ist Assistentin dieser Filmproduktion und wird an dieser Stelle neben dem Filmemacher Thomas Junker von ihren Erlebnissen und Eindrücken während der Dreharbeiten berichten.

Mehr Infos zum Film “Ein Jahr im Kaunertal – Nacht & Heint” gibt es hier

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